Seifen zählen zu den ältesten Reinigungsmitteln der Menschheit. Sie lösen Verunreinigungen wie Staub, Schmutz und Fette. Dabei macht sich die Seife sich die Eigenschaft zunutze, eigentlich wasserresistente Fette in Wasser zu lösen, um dann von nachströmendem Wasser weggespült zu werden. Man unterscheidet Kernseifen und Feinseifen. Eine Kernseife ist hart und fest, Feinseife ist weich und oft mit Duftstoffen versetzt. Pflanzenölseifen, wie man sie in der Naturkosmetik oft findet, bestehen nur aus wertvollen pflanzlichen Ölen. Rückfettende Seifen geben während der Einseifung hautpflegende Fette an die Haut zurück. Glycerin wirkt in vielen Seifen feuchtigkeitsspendend. Dass Seifen duften, verdanken sie weiteren Zusätzen wie Duftstoffen oder Pigmenten. Diese Zusatzstoffe entfalten darüber hinaus eine anregende, vitalisierende oder eine beruhigende, entspannende Wirkung. Zu den beliebtesten pflegenden Seifeninhaltsstoffen gehören die Öle aus Olive, Avocado, Mandel und Jojoba- sowie Reiskeimöl.
