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Lindenblüten

Lindenblüten sind ein Heilmittel, das sich schon lange einen Namen gemacht hat - sowohl in der Hausmedizin als auch in der Naturmedizin.

Die Sommerlinde, wie die Lindenblüte auch genannt wird, hat zahlreiche Einsatzgebiete. Schon seit dem Mittelalter weiß man um die heilenden Stoffe, die sich in den Lindenblüten befinden. Sie findet Verwendung in Tees aber auch als entspannenden Badezusatz, der Schlaf fördernde Eigenschaften hat. Der Lindenblütentee wird bei Infekten der Atemwege eingesetzt, wirkt beruhigend bei Reizhusten und fördert die Heilung bei Halsschmerzen. Auch bei fieberhaften Erkrankungen der Atemwege, selbst bei Rheuma und bei Nierenbeschwerden, ist die entzündungshemmender als auch krampflösende Wirkung der Lindenblüte nachgewiesen. Da die Lindenblüte auch beruhigende Stoffe in sich vereint, kann bei Migräne und Magenbeschwerden, aber auch bei nervöser Unruhe, die Lindenblüte eingesetzt werden.

Die Lindenblüte wird zeitgleich mit der Holunderblüte genannt, immer dort, wo eine schweißtreibende Wirkung gewünscht wird, ist die Lindenblüte erste Wahl. Auch bei schlecht heilenden Wunden und Geschwüren wird das Pulver der Lindenblüte empfohlen. Die Heilpflanze soll immer rasch trocknen, deshalb nach dem Einsammeln der Pflanzen, auf ein Papier legen und in einem gut gelüfteten Raum, keine Sonne, auslegen. Sollten die Pflanzen Schimmelansätze zeigen, sofort wegwerfen. Man sollte die Lindenblüte, wie übrigens alle Heilpflanzen, frisch und an einem Platz sammeln, wo keine chemischen Einsätze erfolgt sind. Wenn Sie wissen, was Sie sammeln wollen und Sie noch keine so richtigen Kenntnisse darin haben, bitte ein Foto oder dergleichen mitnehmen, um so zu verhindern, dass Sie eine giftige etwa gleich aussehende Pflanze einsammeln.

 
© Oliver Mohr / PIXELIO