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Kajalstift

Kajalstifte oder Eyeliner unterstützten durch das Ziehen eines Lidstrichs unter- oder oberhalb des Auges die Ausdruckskraft des Blickes. Kajalstifte sind hochwertige Kosmetikprodukte, die zur dekorativen Kosmetik gehören. Die am Markt erhältlichen Stifte lassen sich in Holz- oder Anspitzstifte und in Automatikstifte einteilen, deren Spitze für die Anwendung herausgedreht wird. Für Holzstifte empfehlen sich spezielle Kajalstiftspitzer. Eyeliner enthalten eine Vielzahl von Inhaltsstoffen. Die wichtigsten sind Vitamine wie Vitamin C und Vitamin E, Rizinusöl, Palmkernfettsäureester sowie gehärtetes Palmöl, verschiedene Wachse wie Bienenwachs, Rizinusölderivat sowie mineralische Farbstoffe. Naturkosmetik-Kajalstifte werden ohne synthetisch gefertigte Inhaltsstoffe (Duftstoffe oder Konservierungsstoffe) hergestellt.

Kakaobutter

Kakaobutter wird aus der Kakaopflanze (Theobroma cacao) gewonnen. Das gelblich gefärbte pflanzliche Fett wird in der Hautpflege und bei kosmetischen Produkten eingesetzt. Besonders Cremes profitieren von der pflegenden Wirkung der Kakaobutter. Über dreihundert hochwertige Substanzen machen die Butter der Kakaopflanze zu einem wertvollen Inhaltsstoff für Cremes, Öle, Lotionen und Shampoos. Bekannt ist die aufmunternde, belebende Wirkung von Kakao. So wirkt das Phenylethylamin stimmungsaufhellend, die Inhaltsstoffe Theobromin und Coffein haben eine anregende, kreislaufbelebende Wirkung. Eine Universitätsstudie belegte unlängst, dass der in Kakaobutter enthaltene Stoff Cocoheal das Zellwachstum fördert und sowohl bei der Wundheilung eingesetzt werden als auch als Anti-Faltenmittel dienen kann. Somit kann die Anwendung von Kakao gesund machen und heilen.

Kamille

Kamille (Matricaria chamomilla) ist eine Wiesenblume aus der Familie der Korbblütler, die insbesondere bei Magen- und Darmbeschwerden sowie Verletzungen eingesetzt wird. Die Kamillenpflanze wird bis zu 50 cm hoch, sie blüht mit weißer Blüte zwischen Mai und Juni. Beim Zerreiben der Blüten entsteht der typische Kamille-Geruch. Das ätherische Öl, der wesentliche Bestandteil für die Nutzung der Kamille, ist blau - die Farbe bildet sich beim Destilliervorgang. Das Öl macht bis zu 1,5% der Kamillenpflanze aus. Kamille kommt durch ihre beruhigende Wirkung auch in zahlreichen Kosmetikprodukten vor: Kamille beruhigt die Haut, Reizungen und Rötungen lassen nach.

Karotte

Die Karotte (Daucus carota L.) wird auch Möhre, Mohrrübe, oder gelbe Rübe genannt. Sie begleitet die Menschen schon seit der Jungsteinzeit und wurde bereits in der Antike in Rom und Griechenland kultiviert. Bis zum Mittelalter war sie in Deutschland allerdings eher eine Heilpflanze. \n\n In der Küche unterschied man früher zwischen der Karotte und der Möhre. Die Karotte ist ab Frühling erntereif und hat eine kleinere rundliche Wurzel mit viel Süße. Sie wird vorzugsweise mit Laub verkauft und sollte schnell verbraucht werden, damit sie nicht welkt. Durch ihre Zartheit und Süße ist sie für die Kindernahrung besonders beliebt. Die Möhre kommt erst im Spätsommer aus der Erde und hat eine spindelförmige Wurzel. Sie ist fester in der Struktur und wird überwiegend ohne Laub angeboten. Dann ist sie in feuchten, kühlen Kellern lange lagerfähig. Heute benutzt man beide Namen nebeneinander. \n\n Möhren und Karotten sind übrigens nicht immer orange gewesen. Die wilde Möhre hat eine weißliche Wurzel. Aus den verschiedenen wild vorkommenden Möhren züchteten die Menschen viele Farbspielarten. Es gibt weiße, gelbe, orange und violette Möhren. \n\n Dass Karotten und Möhren gesund sind, weiß man seit langem. Sie enthalten als Wurzelgemüse viel Kalium und tragen zu einer basenreichen Ernährung bei. Erfreulich ist außerdem ihr niedriger Kaloriengehalt. Geriebene Möhren helfen gegen Durchfallerkrankungen und wurden früher gegen Würmer verabreicht. Der wichtigste Inhaltsstoff ist jedoch das Provitamin A (Carotin). Diese Vitamin-Vorstufe wird im menschlichen Körper zu Vitamin A umgewandelt. Der Carotingehalt der Karotte ist sortenabhängig und schwankt auch mit den Anbaubedingungen. Es sind Werte zwischen 5 und 30 mg pro 100 g Frischgewicht möglich. \n\n Beta-Carotin wird eine Menge gesunder Eigenschaften nachgesagt. Es soll freie Radikale abpuffern und eine zellschützende Wirkung haben. Vor allem beim gleichzeitigen Verzehr von Früchten und Gemüsen, die Selen und die Vitamine C und E enthalten, entfaltet es seine antioxidative Wirkung. Vitamin A spielt außerdem für die Erhaltung der Sehkraft eine wesentliche Rolle. \n\n Was bedeutet das nun in der Kosmetik? Carotin ist fettlöslich und verbindet sich gut mit den wertvollen Naturfetten, die als Cremegrundlage benutzt werden. Carotin ist in der Lage, die Haut sanft zu färben und kann dem Hautton eine sanfte Bräunung verleihen. Vitamin A unterstützt die Ausbildung gesunder Zellen. Äußerlich aufgetragen erhöht Vitamin A den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und Hautirritationen, wie Rötungen und Verhornungen klingen ab.

Kieselerde

Kieselerde ist ein bekanntes Nahrungsergänzungsmittel, das hauptsächlich aus Siliziumverbindungen besteht. Kieselerde wirkt fördernd und stärkend auf jene Teile des menschlichen Körpers ein, in dem Silizium enthalten ist. Das gilt besonders für die Haut, für Haare, Nägel, Zähne und Knochen sowie das menschliche Bindegewebe. Die Hauptbestandteile von Kieselerde sind Quarz und Cristobalit. Als Kieselerde werden allgemein Pflege- und Heilmittel bezeichnet, die einen hohen Anteil des Minerals Silizium besitzen. Besonders beliebt ist Kieselerde – meist in Kapselform – in der Haarpflege, denn die siliziumhaltige Kieselerde strafft und vitalisiert das Bindegewebe. Doch auch bei brüchigen Nägeln entfaltet das Nahrungsergänzungsmittel seine gesunde Wirkung. Kieselerde sollte allerdings nicht dauerhaft eingenommen werden, da der Verdacht besteht, dass es dabei zu Schädigungen der Niere kommen kann.

Körperbalsam

Körperbalsam ist ein besonders hochwertiges Produkt der pflegenden Kosmetik und dient der Pflege der menschlichen Haut. Besonders trockene, gereizte, juckende und allgemein beanspruchte Haut lebt nach dem Auftrag von Körperbalsam wieder auf, regeneriert sich und gewinnt an Spannung und Elastizität. Körperbalsame gehören zwar der pflegenden Kosmetik an, dienen aber auch der Wellness und dem körperlichen Wohlbefinden. Denn die in Körperbalsam enthaltenen Pflegesubstanzen wirken nicht nur anregend, sie entspannen und verwöhnen auch. Einige Hersteller fügen Thermalwasser als Inhaltsstoff hinzu. Besonders beliebt sind die pflegenden Balsame der Biokosmetik und Naturkosmetik, etwa jene auf Olivenöl- oder Karitébutter-Basis. Auch Canola-Öl oder Fruchtextrakte aus Zitrone oder Orange dienen als wertvolle Inhaltsstoffe.

Koffein

Koffein wirkt anregend, belebend und stimulierend und gehört damit zur Gruppe der Stimulantien. Koffein als Heilmittel kommt unter anderem bei Migräneanfällen zum Einsatz. Am bekanntesten ist aber die Funktion als Muntermacher in Kaffee oder Energy-Drinks. Eine Universitätsstudie belegt, dass Koffein den Haarwuchs fördert und bei Kahlheit erfolgreich eingesetzt werden kann. Beliebt sind mit Koffein angereicherte Hautpflegemittel, die entwässernd wirken und so die Haut straffen und glätten. Deshalb ist Koffein besonders wirksam gegen Cellulite. Die entwässernde Wirkung des Koffeins machen sich auch Augencremes zugute, die beispielsweise auf geschwollene Lider aufgetragen werden. Dass Koffein wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden sein kann, ist bekannt. Zur Zeit wird aber sogar diskutiert, ob Koffein auch bei Krebserkrankungen, besonders bei Gehirnkrebs, oder Alzheimer erfolgreich eingesetzt werden kann.

Koffein Shampoo

Koffein Shampoo wirkt bei schwachem Haarwuchs oder Haarausfall. Aufgrund der belebenden Wirkung des Inhaltsstoffes Koffein stimuliert Koffeinshampoo die Haut und wirkt so als Muntermacher für die Kopfhaut. Eine Universitätsstudie unterstützt die Vermutung, dass Koffein den Haarwuchs steigere, indem es die Durchblutung der Kopfhaut fördert. Somit ist Koffeinshampoo ein gutes Heilmittel, das gegen Haarausfall bzw. Kahlheit erfolgreich eingesetzt werden kann. Zudem besitzt Koffein eine dehydrierende, also entwässernde Wirkung und ist somit an der Straffung der Kopfhaut beteiligt.

Kokos

Kokos ist ein Pflanzenöl, das aus der Kokosnuss gewonnen wird. Kokosöl wird bei der Herstellung von Lebensmitteln hergestellt, ist aber auch beliebter Bestandteil hochwertiger Haar- und Hautpflegeprodukte. Kein Wunder, denn Kokosöl ist reich an gesättigten Fettsäuren, Fruchtzucker, Eiweißen und Vitaminen. \n\n In Pflege- und Heilmitteln wie bspw. Body Butter Kokos wird Kokos besonders dank der Laurinsäure eingesetzt. Die Laurinsäure ist die am häufigsten im Kokosöl vertretene Fettsäure und wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. In Kokos sind jedoch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe zu finden, so etwa die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Phosphor und Calcium oder die Spurenelemente Zink, Eisen, Kupfer und Mangan machen Kokos zu einem äußerst vielseitigen Heilmittel.

Kokosöl

Kokosöl wird aus der Kokosnuss gewonnen. Das im Kokosöl vorhandene Laurinöl wirkt gegen Viren, Bakterien und bei Infektionen durch Protozoen. Ein weiterer wertvoller Bestandteil des Kokosöls ist die Caprylsäure, die wirksam gegen Mikroben ist. Die heilende Wirkung von Kokosöl ähnelt der von Muttermilch. Im Bereich der Hautpflege findet Kokosöl in vielen Hautcremes gegen trockene Haut Anwendung, aber auch in der Gesichtspflege, bei Body Lotions und Badezusätzen oder Handcremes findet man Kokosöl. \n\n Das pflegende Öl sorgt für eine geschmeidige, weiche Haut und verleiht der Haut ein gesundes, straffes Aussehen. Besonders bei Altersfalten, trockener Haut und Cellulite (Orangenhaut) sowie ausgetrocknetem Haar sorgt Kokosöl für ein gesundes Aussehen, Spannkraft und Elastizität.

Kornblume

Die Kornblume stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und war dort bereits in der Antike dem griechischen Arzt Hippokrates als Heilpflanze bekannt. Schon damals wurde die Kornblume als Mittel gegen Rötungen der Haut und Bindehautentzündungen eingesetzt. Ihr wissenschaftlicher Namen Centaurea cyanus weist auf den Centaur Chiron der griechischen Mythologie hin, der eine Wunde am Fuß des Achilles geheilt haben soll, eben jene berühmte "Achillesferse". Den Artnamen cyanus verdankt die Kornblume ihrer hellblauen Blütenfarbe. Die Kornblume war früher regelmäßig am Rande von Äckern und Getreidefeldern zu finden, wurde als Ackerunkraut bekämpft und damit fast ausgerottet. \n\n Als Bienennahrung mit ihrem hohen Zuckergehalt ist sie bei Imkern sehr geschätzt. Als begehrte Pflanze in Heilkunde und Naturkosmetik wird sie unter kontrolliert - biologischen Anbaubedingungen kultiviert. Extrakte der Kornblume werden in der Naturheilkunde heute vor allem als harntreibendes Mittel verwendet. \n\n Bereits in der Antike wurde der blaue Farbstoff der Kornblume benutzt, um den Haaren eine leichte Tönung zu geben und graues Haar zu kaschieren. Es kann blondes Haar aufhellen, einen goldenen Schimmer erzeugen und ihm einen leichte Blautönung verleihen. Mit Spülungen und Shampoos, die Auszüge aus Kornblumen enthalten, lassen sich auch Haarschuppen wirkungsvoll entfernen. Kornblumenextrate wirken auf der Haut abschwellend und entzündungshemmend, auch unschöne Hautrötungen lassen sich damit behandeln. In der Naturkosmetik ist sie auch Bestandteil wertvoller Hautsalben, die als Anti-Aging-Mittel zur Beruhigung und Straffung der Haut und gegen Augenringe eingesetzt werden.

Kurkuma

Kurkuma ist ein beliebtes asiatisches Gewürz. Beliebt ist Kurkuma im asiatischen Raum aber auch als Heilpflanze. Die Kurkumapflanze wird maximal einen Meter groß. Kurkuma regt die Herstellung von Magensaft an und hilft bei Blähungen und Völlegefühl. Außerdem hemmt Kurkuma die Ausbildung von Krebs, bindet aggressive freie Radikale und verhindert und mindert Entzündungen. Auch eine Senkung des Cholesterinspiegels gehört zu den gesunden Wirkungen von Kurkuma. Weiterhin gibt es Anzeichen, dass Kurkuma krebshemmend wirkt. In der traditionellen Medizin wird Kurkuma ist schon lange bekannt, dass Kurkuma gesund ist. Es wird dort bei der Infektionsprävention und generell zur Stärkung des Abwehrsystems eingesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt die Anwendung von Kurkuma bei rheumatischen Erkrankungen.